Kill The K-Cup

K-Cup With Side Effects © Liz Collet

K-Cup With Side Effects © Liz Collet

2014 hat die Zahl der verbrauchten Kapseln eine Rekordzahl erreicht, die ausreichen würde, um die Erde 10,5 mal zu umfassen.

Eine Kampagne hat sich auf die Fahne geschrieben, die K-Cup, die Kapsel zu killen, auszurotten, bevor diese dem Planeten den garaus macht.

Ein satirisches Video zeigt, was dem Planeten und den Menschen blüht, wenn sie die Verwendung der K-Cups fortsetzt. Produziert wurde es von Halifax’s Egg Studios zusammen mit  Bayside, N.S. coffee shop Social Bean.

Egg Studios CEO Mike Hachey teilte Berichten zufolge mit, dass die Arbeit an dem Projekt dazu geführt habe, in seinem Unternehmen alle Keurig K-Cup Maschinen abzuschaffen. Keurig, das Unternehmen, welches die  K-Cup® Markenrechte halte, habe den Humor des Videos verstanden und Egg Studios mitgeteilt, das Unternehmen plane die Kapseln bis zum Jahr 2020 recyclingfähig machen zu wollen. 

2013 Green Mountain Keurig stellte 8.3 Milliarden K-Cups her. Wie das Video schildert, ist das genug, um den Äquator 10,5 mal zu umfassen. Im Februar 2014 meldete das Unternehmen für das letzte Vierteljahr 2013 einen Bruttogewinn von 464 Millionen Dollar, zehn Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Zur gleichen Zeit plante man neben und nach dem Kaffee auch die Erweiterung des Kapselmarktes für Kaltgetränke.

Zur gleichen Zeit hatte sich der amerikanische Getränkehersteller Coca-Cola für mehr als eine Milliarde Dollar bei einer US-Kaffeefirma eingekauft, die ein Mischsystem für Kaltgetränke entwickelt. Das neue System für Kaltgetränke wird ebenfalls Kapseln nutzen und „Keurig Cold“ heißen. Coca-Cola werde seine Geschmacksrichtungen beisteuern und beim Marktstart helfen, wie die Firmen mitteilten.

Nachdem zwischenzeitlich auch die Zielgruppe der Teegeniesser und -Trinker mit Maschinen und Kapseln für die Herstellung erfasst wurde, die dafür vielleicht tendenziell weniger als der Coffeemarkt und Kaltgetränkemarkt für vergleichbar rasante Gewinnsteigerungen taugen könnten, kann man davon ausgehen, dass letzterer und vor allem auch der Kaltgetränkemarkt massiv(er) genutzt werden dürften. Zumal Kaltgetränke auch die Ziel- und Altersgruppen erreichen, die noch nicht zu Kaffee greifen oder solchen nicht mögen, aber für “coole” Getränke nicht nur im Sommer, privat, im Office, in Freizeit und wo immer sonst zu haben sind.

Mehr über das Video und seine Herstellung, Making Of u.a. lesen und sehen Sie auch HIER.

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