Bio Café Baumgarten – kleiner Tipp für eine Kaffeepause in Füssen im Ostallgäu

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Bio Café Baumgarten © Liz Collet

Im Ostallgäu gibt es viel Schönes und Interessantes zu entdecken, vermeintlich Bekanntes, viel mehr Unbekanntes. Vor allem für diejenigen, die Füssen im Wesentlichen mit König Ludwig II. und den Märchenschlössern am Ende der Romantischen Strasse verbinden. Was es alles noch drumherum und anderes Interessantes in Füssen wie im Ostallgäu zu sehen gibt, gehört zu den Dingen, die ich gelegentlich Gästern zeige und ausplaudere, die sich mir und meiner Führung anvertrauen.

Zu den zweifellos wichtigsten Dingen aber gehört es natürlich unterwegs IMMER, auch zu wissen, wo man eine kleine belebende und stärkende Pause einlegen kann.

Einer der Tipps, die ich dazu für Gäste habe (nicht der einzige, bien entendu!) ist das Café Baumgarten, das als Bio Café firmiert und beinahe zu übersehen auf dem Weg zum Rathaus in Füssen rechterhand liegt. Impressionen des wirklich kleinen Cafés HIER.

Das sehr kleine Café wirbt mit biologischem Kaffee, frischer Bio-Vollmilch, gutem österreichischen Bio-Bergkäse und Gemüse in Bio-Qualität und will seine Gäste bei den süßen Sünden mit Schokoladencreme, Marmelade und Kuchen mit Zutaten aus 100% biologischem Anbau verführen.

Der “Baumgarten” in Füssen ist eigentlich der romantische Stadtpark. Er liegt gleich hinter dem Hohen Schloss, das sich über der Altstadt Füssens auf einem Hügelerhebt. Der ruhig gelegene Park fängt den Besicher mit wunderschönen und von Linden gesäumten Wege für Spaziergänge und schöne Aussichten auf Berge und das Hohe Schloss ein.

Der Stadtpark Baumgarten gehörte ursprünglich seit dem 14. Jahrhundert zu dem barocken, ehemaligen Benedektinerkloster St. Mang. Etwa um 1900 kaufte die Stadt Füssen das Gelände und liess daraus einen öffentlichen Park machen, der heute einer idyllischen grünen Insel gleicht, in welcher auch in touristenstarken Wochen des Sommers der Gast wie die Füssener Ruhe und Muße finde, spazieren gehen, auf Parkbänken verweilen und sich die Zeit beim Lesen oder Träumen und Plaudern vertreiben können und Aussicht auf Natur, die Berge und das Hohe Schloss.

Im Stadtpark Baumgarten befindet sich die sogenannte „Wasserburg“, ein im 19. Jahrhundert errichteter und im Stil einer Burg gestalteten Wasserspeicher, die sehenswert sind.

Nach dem Besuch des Hohen Schlosses, einst die Sommerresidenz der Fürstbischöfe von Augsburg und eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Burganlagen in Bayern, bietet sich ein Spaziergang im Stadtpark Baumgarten und anschliessend ein Kaffee beim Café gleichen Namens an. Der Besuch des Hohen Schlosses lohnt mit den prächtigen Illusionsmalereien an den Fassaden und den Innenräumen, Wehrgängen und Türmen des Schlosses. Der sechsstöckige Torturm eröffnet einen atemberaubenden Ausblick auf die Füssener Altstadt und die umliegende Bergwelt. Besichtigt werden können auch der früher als Verlies dienenden Fallturm und der Uhrenturm. Sehenswert die zwei sogenannten „Franzosenzimmer“ mit spätgotischen Holzdecken und der prachtvolle Rittersaal mit reich verzierter, spätgotischer Schnitzdecke. Zur Burganlage gehört zudem die Veitskapelle, die vermutlich höchst gelegene Schlosskapelle Deutschlands und ein Terrassengarten mit zahlreichen Heil- und Gewürzpflanzen.

Kunst- und Kulturfreunde finden im Hohen Schloss die Filialgalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und die Städtische Galerie mit spätgotischen Tafelbildern, Allgäuer Skulpturen aus dem 15. und 16. Jahrhundert und zahlreichen Kunstwerken des 19. Jahrhunderts von Malern aus der Region. Auf fünf Tafeln wird außerdem das Leben des heiligen Magnus, des Füssener Stadtpatrons, nacherzählt. Besonders sehenswert sind auch die Werke des Grafen Pocci, die hier mit wechselnden Sonderausstellungen vorgestellt werden.

Ebenfalls unverzichtbar ist ein Besuch des Benedektinerklosters St. Mang am Hochufer des Lechs. Heute sind dort das Museum der Stadt Füssen, die Stadtverwaltung und die Stadtpfarrkirche beheimatet. Besonders sehenswert im Kloster St. Mang ist der reich stuckierte und freskierte Kaisersaal mit seinem traumhaften Ambiente für Hochzeiten und regelmässiger Veranstaltungsort der traditionellen Kaisersaal-Konzerte mit renommierten Musikern. Stolz ist das Füssener Museum auf seine wertvolle Sammlung historischer Lauten und Geigen – schließlich gilt Füssen als europäische Wiege im Lauten- und Geigenbau – sowie der älteste Totentanz Bayerns, der 1602 fertiggestellt wurde und an die Vergänglichkeit des Lebens erinnert. Er befindet sich in der barocken Annakapelle des Klosters. Vom Kloster St. Mang aus ist es nur noch ein Katzensprung bis zum Stadtpark Baumgarten.

Nach ausgiebigem Spaziergang durch Kunst, Kloster, Kultur und frischer Luft ist das Bio Café Baumgarten eine von einer Reihe von Möglichkeiten, auf einen stärkenden guten Kaffee in Füssen eine kleine Pause einzulegen. Weitere plaudere ich an anderer Stelle dann weiter aus. Blinzeln’s wieder herein? Oder wie wäre es………..folgen Sie mir doch gern auch einmal bei einer Führung?

Bio Café Baumgarten
Tulie Wintergerst
Magnusplatz 6
87629 Füssen

Tel.: 0162 /5172357
info@cafe-baumgarten.de

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