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Kaffee…….nur noch sonntags!? …..!

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Espresso mit Bobbes © Liz Collet

Kaffee und ich, das ist eine der wirklich raren kleinen Sünden oder Süchte, wenn man so will, denen ich fröne, während ich gegen die Süchte vieler anderer völlig immun bin.

Keine Liebe auf den ersten Schluck, wenn Continue reading

Sonnige Aussichten zum Wochenende: Kaffee und Hefegebäck mit Safran

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Lussekatt © Liz Collet

Symbolisch steht die Form dieses Continue reading

Freitagnachmittag – auf einen Kaffee mit meiner Münchner Großmutter und Prinzessin Feodora

Kaffee und Schokolade © Liz Collet

Kaffee und Schokolade © Liz Collet

Kleine Continue reading

Königliche Genüsse, royale Post aus London

Royal Teatime © Liz Collet

Royal Teatime © Liz Collet

Wenn der Postmann zweimal klingelt, kommt er im Blauen Land nicht immer mit Grüssen aus London und auch nicht immer mit so feinen Genüssen aus London, die auch im Königshaus Wertschätzung geniessen.

Wie man weiss, geniesst die Queen morgens als erstes Twinings Earl Grey und teilt – ohne dies zu ahnen und auch ohne dass sie das zweifellos interessieren müsste oder würde – diese Passion mit mir.Ob sie dank Twinings Earl Grey 63. Thronjubiläum feiern konnte und 90 Jahre alt wurde, wer weiss?

Heute aber kam nicht der Earl Grey von Twinings, sondern der Darjeeling mit der Post bei mir an. 

Dieser tröstet Continue reading

Earl Grey – Royal Teatime

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Royal Teatime With Earl Grey © Liz Collet

Es ist bekannt, dass die Queen ihren Morgen mit Earl Grey beginnt, derjenige von Twinings soll es sein.

Nun, dieser hat seine Qualität und seinen Preis und ist dennoch verglichen mit dem, was viele Menschen tagtäglich in Wegwerf- und andere wenig bekömmliche Lebens- und Genussmittel investieren, nach meinem Gusto die zweifellos bessere und vorzugswürdige Investition. Es ist ein bisschen seltsam mit der Mentalität beim Umgang mit Ernährung und Lebensmitteln, wenn einerseits der hippste und coolste und teuerste Elektro- oder Gas- oder Multifunktionsgrill für hunderte von Euro gekauft wird, als sei er weltraumtauglich und auf der Erde unverzichtbar. Nur um darauf dann die Discounterwürstl grillen zu können.

Auch beim Tee sehe und höre ich oft das Argument mit dem Preis, wenn es um die Wahl der Teesorten oder -marken geht, vor allem aber wenn die Wahl auf Teebeutel fällt, weil diese vermeintlich immer günstiger seien. Hinterfragt man aber, ob und welches Wissen derjenige über den Preis bei Teebeuteln oder losen Tee hat, erlebt man oft Ähnliches wie im Beispiel HIER, wo es um Pasta ging und um die vermeintlich günstigen Sonderangebote.

© Liz Collet

© Liz Collet

Loser Tee ist häufig und entgegen landläufiger Meinung die preis.wert.ere Variante im Vergleich zu Beutel-Tee. Das erschliesst sich nicht immer auf den ersten Blick, wenn dieser allein auf Packungspreis und -grösse gerichtet ist, ohne auf die Ergiebigkeit losen Tees im Aufguss aufgrund seiner Qualität oder auch nur auf die Inhaltsmenge zu achten in Teebeuteln oder wenn nicht auf den Preis pro 100 g oder das Pfund oder Kilo umgerechnet wird.

Kopfrechnen ist da zwar bekanntlich inzwischen für viele eine Hürde, die schon in der Schulzeit ohne Taschenrechner nicht mehr auskommen, an der Kasse (auf beiden Seiten des Kassenbandes) nicht mehr das Wechselgeld selbst ausrechnen können und daher vor Lebensmittelregalen stehend oft unfreiwillig beweisen, wie es um ihre Verbraucher- und Lebensmittelkompetenz und die mathematische eh in Wahrheit steht. Wo das im Kopf beim Rechnen und beim Blick wenigstens auf Mengenangaben des Verpackungsinhalts zum Vergleich nicht mehr klappt, sollte man meinen, das ominpräsente und (angeblich) omnipotente Smartphone hätte auch eine Rechenfunktion, die zu nutzen keine Schande wäre. Oder geniert sich der Supermarkt oder die Kassenkraft, dass sie auf Technik setzt? Eh bien – warum tut es dann der Kunde und zückt keine Taschenrechner oder sein Smartphone und dort verfügbare Rechenfunktion? Anstatt es nur noch für selfies, social media und demnächst auch noch für’s kontaktlose Bezahlen an der Kasse nutzen zu können und wollen?

Simple Dreisatzrechnung sollte kein Hexenwerk für’s Taschenrechnen, wenn schon nicht für’s Kopfrechnen sein und bleiben müssen. Aber vielleicht sollte auch das mal beispielhaft im Blog nebenan bei meinen Marktgängen einmal exerziert und verlinkt werden?  Nehmen wir es einfach mal auf die to-do-Liste für  die nächste Woche – schauen Sie also gern DORT dann rein, wenn Sie daran interessiert sein sollten.

Kännchenportion © Liz Collet

Kännchenportion © Liz Collet

Davon, wie die Qualität des Tees ist, werden Sie sehen, wenn Sie den Beutel aufschneiden und ihn einer genaueren optischen Betrachtung unterziehen. Mehr noch würden Sie sicher an Überraschendem lernen, wenn Sie ihn gar von Experten fachkundig beurteilen lassen. Das soll nicht heissen, dass Tee in Teebeuteln generell schlecht(er) sein müsse oder nicht schmecken müsse oder daß loser Tee grundsätzlich immer besser und qualitativ höher einzuordnen sei.

Aber der Vergleich lohnt unbedingt.

Und auch Earl Grey ist – leider – nicht Earl Grey von gleicher Qualität und Geschmack. Dazu gleich mehr. Ich mag Earl Grey von Twinings of London sehr und von Zeit zu Zeit hüpft eine Packung zum Wiederauffüllen für die schon betagte Teedose

Teatime With Twinings and Cookies © Liz Collet

Teatime With Twinings and Cookies © Liz Collet

in den Einkaufskorb. Der Earl Grey von Twinings of London ist ein besonders hochwertiger aromatisierter Schwarztee aus China. Der ausgesprochen erfrischende Tee mit einer angenehmen Bergamotte-Note wird nur aus den feinsten Tee-Blättern hergestellt und wird pur (so liebe ich ihn) oder mit einem Schuss Milch getrunken.

Earl Grey ist immer eine Mischung und anders als bei Twinings’ Earl Grey kommen diese bei anderen Anbietern auch schon lange nicht mehr nur aus China.

In einem meiner Lieblings-Teehäuser, dem Teehaus Bachfischer, das ich seit meiner Regensburger Studien- und Referendarzeit kenne und stets gern für Teeeinkäufe nutzte, können Sie Earl Grey klassisch finden, aber auch Varianten wie etwa mit Darjeeling (sehr fein, sehr zart, sehr edel), aber auch als die üblicherweise mit Zitronen- und Orangenschalen neben Bergamotte aromatisierte “Lady Grey” stattdessen mit Jasmin, Kornblumen und Bergamotte als “Earl Grey Blue Flower”.

Aber nicht allein der Preis, sondern auch die Lust am Vergleichen und Ausprobieren sind der Grund, Earl Grey unterschiedlicher Hersteller und Anbieter zu kosten und mich nicht nur auf bestimmte Marken und erst recht nicht auf bestimmte Preisklassen zu beschränken. Denn – leider – ist auch bei Tee “teu(r)er” allein noch keine Geschmacks- oder Qualitätsgarantie.

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Royal Teatime With Earl Grey © Liz Collet

Das hat dazu geführt, dass ich vor etwa einem Jahr in der örtlichen Filiale eines Drogeriemarktes, wo ich gern mal Bad Heilbrunner Teesorten oder andere Kräutertees mitnehme, der Versuchung erlag, eine Packung Schwarzen Tee Earl Grey von King’s Crown mitzunehmen, die so günstig ins Auge fiel, dass mich die Neugier packte.

Vielleicht geht es Ihnen ähnlich – ich habe Teesorten und Tees, die im Alltag in die Kanne kommen und auch mal etwas preiswerter sind und solche, die ich mir bewusst lieber und nur für Sonntage und besondere Tage oder Teestunden aufhebe. “Wer den Pfennig nicht ehrt” und “alle Tage ist kein Sonntag” sind schliesslich keine Untugenden –  au contraire. Und Geld, das ausgegeben ist, muss erst wieder erarbeitet werden können, n’est-ce pas? Zudem ist es dabei wie mit vielem anderen – was man nicht jeden Tag hat, schätzt und geniesst man doppelt so gern. Und so hatte ich – offen gesagt – den Earl Grey von King’s Crown eher als Alltags-Tee mitgenommen und ausprobieren wollen.

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Royal Teatime With Earl Grey © Liz Collet

Aber: Überraschter hätte ich kaum sein können über diesen Tee, der sowohl im Aufguss, im Aroma des schwarzen Tees, als auch in der Note des Bergamotte-Aromas, mit dem Earl Grey aromatisiert wird erfreulich überzeugte.

Kornblumen © Liz Collet

Kornblumen © Liz Collet

Die Kornblumenblüten, die reine Schmuckdrogen sind und die Sie hier nicht im Tee, sondern pur und aus meinem Vorrat im Bild sehen, den ich z.B. in den Apotheken meines Vertrauens hier im Blauen Land oder im Zugspitzland für wenig Kleingeld und in kleinen Portionen nach Bedarf abgewogen mitnehme, werden sonst gern manchen Tees des Teehandels beigemischt. Sie haben aber bekanntlich kein wirklich eigenes Aroma. Getrocknet kann man sie über manche Speisen, Salate, Desserts oder auch meinem hausgemachtem Frischkäse u.a.m. hübsch anzusehen streuen und mitessen.

In der Packung des Earl Grey von King’s Crown waren sie nicht nur spärlich zu finden und haben farblich wie in der optischen Konsistenz den Eindruck hinterlassen, ebenfalls qualitativ gut zu sein. Das ist durchaus nicht immer und in allen Tees so zu finden – weder in verpackten, noch in losen und offenen mancher Teeläden.

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Royal Teatime With Earl Grey © Liz Collet

Nachdem ich selbst bei King’s Crown Tees im Drogeriemarkt einen Earl Grey entdeckt hatte, der geschmacklich so erfreute, dass er nun regelmässig alltäglich in der kleinen Lindenburg in die Teekanne darf, habe ich mir auch den Assam bereits mitgenommen und ebenso gern in der weiteren Teekanne, meist mit einem Spritzer Zitronensaft. So schmeckt er mir nicht nur gern heiss, sondern auch abgekühlt und als Eistee. Er ist gut geeignet, ihn an kalten und windigen Tagen so zu servieren, wie ich ihn von den Inseln im Wattenmeer kenne – mit Kandis und Sahne und zu mürbem Mandel- oder Vanillegebäck oder feinen Waffeln. Auch der English Breakfast – eine Mischung aus dunklem Assam und Ceylon – hat den Test bestanden. Beim Earl Grey ist leider nicht angegeben, welcher schwarze Tee hier mit Bergamotte aromatisiert wird. 

Aber das ist bei vielen anderen Herstellern und Anbietern nicht der Fall, wie man beim Blick ins Supermarktregal feststellen muss.

So auch bei der Packung Earl Grey von Meßmer, die etikettiert war mit “Feinster Earl Grey – Ganzes Teeblatt – frisch-pikant”. Ich hatte mich hinreissen lassen, davon eine mitzunehmen, als ich vor einem Wochenende nicht mehr genug Zeit für den Extraspurt in den Drogeriemarkt hatte und eine schon nahezu leere Earl Grey Teedose zuhause wusste.

Zudem hatte ich eigentlich erwartet, dass diese Marke mindestens so gut sein sollte, wie eine aus dem Drogeriemarkt. Das war leider eine Fehleinschätzung. Weder der schwarze Tee selbst hielt, was er versprach, noch glich das Bergamotte-Aroma an Frische der von King’s Crown.

Da ich so negativ überrascht war von der ersten gebrühten Kanne davon, dass ich den eigenen Geschmackssinnen nicht traute, brühte ich von beiden Earl Grey Tees  je eine Kanne des Meßmer Tees und des King’s Crown Tees für einen direkten Vergleich zur Geschmacksprobe. Es blieb dabei – der deutlich (rund 1,5 fach) teurere Meßmer Earl Grey blieb hinter dem preiswerteren deutlich zurück – sowohl der Duft aus der Tüte, der Geschmack des schwarzen Tees und die deutlich frischere Note des Bergamotte-Aromas waren weniger gut. 

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Ob auch der Darjeeling aus dem Sortiment so viel Freude macht, bleibt noch abzuwarten. Bei Darjeeling bin ich sehr viel heikler als bei jedem anderen Tee. Aber er steht diesen Monat auf der Verkostungsliste und auf dem Einkaufszettel.

Btw.…….. ich nutze seit Jahren keine Papierfilter mehr für losen Tee, sondern nur noch Teesiebe und -Filter, wie im Bild zu sehen. Davon habe ich auch mehrere, um mehrere Kannen parallel befüllen zu können und weil ich Tee meistens mehr als einmal aufgiesse. Diese Teesiebe habe ich stets zuhause, muss nicht auf Nachkauf der Tüten achten und es fällt auch kein Müll durch diese Tüten an.

Der zweite Aufguss mag etwas weniger intensiv im Aroma sein, das ist aber bei guten (losen) Tees nicht störend.

Tee zwei- oder gar dreimal aufgiessen zu können ist ein Tipp, den ich erstmals in der hübschen Filiale des Bremer Teehandelskontors von den dortigen Mitarbeiterinnen erhielt, als ich vor einigen Jahren zwischen den Sitzungen einer juristischen Tagung einen kleinen Spaziergang in der Mittagspause in die Böttcherstrasse machte. Diese Filiale ist nicht nur die historisch erste der Filialen, in der auch die blau-weiss-gestreiften Tütchen entstanden, sondern für mich nach wie vor die schönste mit den handbemalten Fliesen in blau-weiß-friesischem Dekor, welche dor die Wände des Ladens schmücken. Wenn Sie in der kaum 100 m langen Böttcherstraße mit der wunderschönen Architektur flanieren, sollten Sie einen Besuch des Teeladens nicht versäumen, in dem auch fast immer zubereiteter Tee für Besucher zum Probieren bereit gehalten wird und nicht nur an kalten Tagen als heisser Schluck und zum Aufwärmen wohl tut.  Man lernt so Tees am besten kennen, die man bei der Gelegenheit vielleicht auch gleich mitnehmen möchte und erhält im Gespräch mit den Damen des Ladens stets viele interessante Informationen und Tipps.

Und wenn Sie den Tee nach dem zweiten oder gar dritten Aufguss dann eigentlich entsorgen würden – habe ich noch immer zwei weitere Tipps für Sie, warum Sie die Teeblätter selbst dann noch nicht wegwerfen sollten, sondern stattdessen noch verwenden können. Dazu dann demnächst in einem eigenen Beitrag mehr.